CABA-MiTRA-AFNET12-DZHK34 gestartet

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Di, 29.09.2026

Die Studie will klären, ob eine Katheterablation die Aussichten bei Menschen mit Vorhofflimmern nach Mitralklappenreparatur verbessert. Kürzlich wurde an der Uniklinik Köln die erste Teilnehmerin eingeschlossen und während der DGK Herztage in Hamburg ein Kick-off Meeting abgehalten.

Eine Mitralklappeninsuffizienz ist die häufigste Herzklappenerkrankung bei älteren Menschen. Die Betroffenen erhalten in der Regel eine mittels Kathetern durchgeführte Reparatur der defekten Herzklappe. Viele dieser Patient:innen leiden gleichzeitig an der Herzrhythmusstörung Vorhofflimmern, die medikamentös und mit einer Katheterablation behandelt werden kann. Die CABA-MiTRA-AFNET12-DZHK34 Studie will nun herausfinden, ob Patient:innen mit Vorhofflimmern nach einer Mitralklappenreparatur durch eine Ablation besser vor Schlaganfällen und anderen schweren Komplikationen geschützt sind als durch die heute übliche medikamentöse Standardbehandlung.

CABA-MiTRA steht für Catheter Ablation for Atrial Fibrillation in Patients with Severe Mitral Regurgitation after Successful Transcatheter Mitral-Valve Repair, auf deutsch: Katheterablation bei Patient:innen mit Vorhofflimmern und schwerer Mitralklappeninsuffizienz nach erfolgreicher Transkatheter-Mitralklappenreparatur. AFNET Vorstand Prof. Stephan Willems, Hamburg, der die CABA-MiTRA-AFNET12-DZHK34 Studie gemeinsam mit den drei AFNET Lenkungsausschussmitgliedern Prof. Lars Eckardt, Münster, Prof. Daniel Steven, Köln, und Prof. Reza Wakili, Frankfurt, leitet, erläutert den Hintergrund:

„Neuere Ergebnisse haben gezeigt, dass eine Katheterablation Patient:innen mit Vorhofflimmern und bestimmten Begleiterkrankungen besser vor Komplikationen des Vorhofflimmerns schützt als die übliche Standardbehandlung. Wir wollen nun herausfinden, ob das auch auf die spezielle Gruppe der Vorhofflimmerpatient:innen nach einer Mitralklappenreparatur zutrifft. Zu diesem Zweck hat das Kompetenznetz Vorhofflimmern (AFNET) die CABA-MiTRA-AFNET12-DZHK34 Studie ins Leben gerufen und führt diese nun in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) durch.“

Genauere Informationen zur CABA-MiTRA-AFNET12-DZHK34 Studie finden Sie in der Presseinformation, die das AFNET zum Studienstart herausgegeben hat (https://www.af-net.eu/verbessert-eine-katheterablation-die-aussichten-bei-menschen-mit-vorhofflimmern-nach-mitralklappenreparatur/) sowie auf der AFNET Projekt Homepage https://www.af-net.eu/caba-mitra-afnet-12-dzhk-34/

Die vier wissenschaftlichen Leiter der CABA-MiTRA-AFNET12-DZHK34 Studie (v.l.n.r.): Prof. Reza Wakili, Frankfurt, Prof. Daniel Steven, Köln, Prof. Stephan Willems, Hamburg, Prof. Lars Eckardt, Münster (Bild: AFNET)
Prof. Daniel Steven (3.v.l.) und sein Studienteam der Uniklinik Köln haben am 21.09.2026 die erste Patientin in die CABA-MiTRA-AFNET12-DZHK34 Studie eingeschlossen (Bild: D. Steven)
Während der DGK Herztage in Hamburg fand am 25.09.2026 das Kick-off Meeting der CABA-MiTRA-AFNET12-DZHK34 Studie statt. (Kollage: AFNET)

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