
CABA-MiTRA-AFNET 12-DZHK 34
Katheterablation bei Patienten mit Vorhofflimmern und schwerer Mitralklappeninsuffizienz nach erfolgreicher Transkatheter-Mitralklappenreparatur.
Studiendesign
Prüfarzt-initiierte, multizentrische, prospektive, randomisierte, offene Studie mit verblindeter Endpunktbewertung (PROBE-Design). Die vorliegende Studie untersucht, ob Patient:innen mit Vorhofflimmern nach einer erfolgreichen Mitralklappenreparatur durch eine Ablation besser vor Schlaganfällen und anderen schweren Komplikationen geschützt sind als durch die Standardbehandlung (Therapievergleichsstudie)

Einschlusskriterien
Patienten mit EKG-dokumentiertem Vorhofflimmern
Transkatheter-Edge-to-Edge-Mitralklappenreparatur (TEER) bei schwerer funktioneller MR mit erfolgreichem Ergebnis (weniger als mäßige MR, Gradient < 5 mmHg), durchgeführt innerhalb eines Zeitraums von mindestens 30 Tagen und höchstens 6 Monaten. Eine mäßige Rest-MR ist geeignet, wenn keine weitere Mitralklappenintervention oder -operation geplant ist und der Patient seit > 3 Monaten stabil ist.
Vorliegen einer unterzeichneten Einverständniserklärung
Ausschlusskriterien
Alter <18 Jahre
Patient nicht für eine Vorhofflimmerablation geeignet
Vorheriges Ablationsverfahren für Vorhofflimmern
Akutes Koronarsyndrom, Herzoperation, Angioplastie oder zerebrovaskulärer Unfall Drogenmissbrauch oder klinisch manifester Alkoholmissbrauch
Unbehandelte Hypothyreose oder behandlungsbedürftige Hyperthyreose
Teilnahme an einer anderen randomisierten Studie
Indikation für eine kardiale Resynchronisationstherapie
Derzeitige Schwangerschaft, Stillen oder Frauen, die während der Fertilitätsphase keine zuverlässigen Verhütungsmaßnahmen anwenden
Geistige oder körperliche Unfähigkeit, an der Studie teilzunehmen
Geplanter kardiovaskulärer Eingriff oder Operation
Lebenserwartung ≤ 12 Monate
Fragestellung/Hypothese
Fragestellung/
Hypothese
Die CABA-MiTRA-AFNET 12-DZHK 34 Studie (Catheter Ablation for AF in patients with severe Mitral Regurgitation after successful Transcatheter Mitral-Valve repair) prüft, ob die Katheterablation von Vorhofflimmern bei Patienten nach TEER hinsichtlich der Reduzierung schwerwiegender kardiovaskulärer und zerebrovaskulärer Ereignisse (MACCE) der Standardbehandlung überlegen ist.
Patient:innen
ca.
STUDIENZENTREN
ca.
in Deutschland und ggf. weiteren europäischen Ländern
Studienablauf
Studienstart
01.09.2026
Studienende
voraussichtlich 30.09.2032 (endpunktgetriebene Studie)
Publikationen
Fabritz Larissa, Connolly D., Czarnecki E., Dudek D., Zlahoda-Huzior A., Guasch E., Haase D., Huebner T., Jolly K., Kirchhof P., Schotten Ulrich, Zapf Antonia, Schnabel Renate B: Remote Design of a Smartphone and Wearable Detected Atrial Arrhythmia in Older Adults Case Finding Study: Smart in OAC – AFNET 9. Frontiers in Cardiovascular Medicine, (2022), 9 https://www.frontiersin.org/article/10.3389/fcvm.2022.839202
Wissenschaftliche Leitung

Prof. Dr. med.
Lars Eckardt
Münster

Prof. Dr. med.
Daniel Steven
Köln

Prof. Dr. med.
Reza Wakili
Frankfurt

Prof. Dr. med.
Stephan Willems
Hamburg
Weitere Informationen
Gesamtverantwortung
Kompetenznetz Vorhofflimmern e.V. (AFNET), Münster