AF-B-STEP: Globale Zusammenarbeit zur Reduktion von Vorhofflimmern und Förderung seiner Quantifizierung und Behandlung

Das internationale Forschungsprojekt AF-B-STEP soll erstmals systematisch erfassen, wie lange Vorhofflimmern individuell andauert (Vorhofflimmerlast) und feststellen, in welchem Ausmaß diese Last das Risiko für Schlaganfälle oder Herzinsuffizienz beeinflusst bzw. sich auf die Lebensqualität auswirkt.

Vorhofflimmertherapie im Wandel: Begleiterkrankungen gezielt behandeln, Vorhofflimmerlast verringern – ein AFNET/EHRA Positionspapier

Patient:innen mit einem akuten Schlaganfall und gleichzeitig bestehendem Vorhofflimmern haben ein besonders hohes Risiko für einen erneuten Schlaganfall und andere schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse. In einer europaweiten klinischen Studie unter Leitung von Wissenschaftler:innen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) wird jetzt  geprüft, ob eine frühe rhythmuserhaltende Behandlung Schlaganfälle effektiv und sicher verhindern kann.  Die EU fördert das Projekt in den kommenden sechs Jahren mit sieben Millionen Euro.

ESC Kongress 2025

Drei Tage geballte Forschung: Vom 29. August bis 1. September 2025 präsentierte sich AFNET beim internationalen ESC-Kongress in Madrid.

Vorhofflimmerlast während früher rhythmuserhaltender Behandlung beeinflusst Therapieerfolg

Eine Analyse von Tele-EKG-Daten aus der EAST – AFNET 4 Studie ergab: Eine niedrige Vorhofflimmerlast von weniger als sechs Prozent im ersten Jahr der frühen rhythmuserhaltenden Therapie war mit niedrigen Raten kardiovaskulärer Ereignisse in den folgenden vier Jahren der Nachbeobachtung verbunden. Patient:innen mit einer höheren Vorhofflimmerlast während der frühen rhythmuserhaltenden Behandlung erlitten mehr Komplikationen. Die Ergebnisse wurden heute von AFNET Vorstandsmitglied Prof. Ulrich Schotten, Universität Maastricht, in einer Hotline Sitzung auf dem Jahreskongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) in Madrid vorgestellt (1,2).

Antikoagulation bei Device-detektiertem Vorhofflimmern bleibt individuelle Entscheidung

Eine Win-Ratio-Analyse bestätigte das primäre Ergebnis der NOAH – AFNET 6 Studie und fand bei Patient:innen mit Device-detektiertem Vorhofflimmern keinen Vorteil einer Antikoagulation mit Edoxaban gegenüber keiner Antikoagulation. Klinische Entscheidungen sollten sich daher an individuellen Faktoren orientieren. Die Ergebnisse wurden von Dr. Nina Becher, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), Hamburg, in einer Hotline Sitzung auf dem Jahreskongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) in Madrid vorgestellt. (1,2)

AFNET bei den DGK Herztagen in Hamburg

Beiträge AKTUELLES Do., 7. August 2025 AFNET bei den DGK Herztagen in Hamburg In diesem Jahr sind wir erstmalig auch mit einem eigenen Messestand bei den DGK-Herztagen vertreten – Sie finden uns in Halle H, Stand 41 (direkt am Treppenhaus 23). Besuchen Sie uns und kommen Sie mit uns ins Gespräch – wir freuen uns auf … Weiterlesen …