Neue AFNET Studie: End of Life Survey

Beiträge

Newsletter

Fr, 21.11.2025

Eine bessere Beratung und Betreuung von Defibrillator-Patient:innen am Lebensende ist das erklärte Ziel einer neuen Befragungsstudie, die zurzeit vom AFNET unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Andreas Goette und Prof. Karl-Heinz Ladwig durchgeführt wird.

Prof. Karl-Heinz Ladwig, Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Klinikum rechts der Isar, Technische Universität München (linkes Bild, Quelle: KH Ladwig) und Prof. Andreas Goette

Die Studie trägt den Titel „Systematische Analyse zur psychologischen Selbsteinschätzung am Lebensende bei Defibrillator-Patienten in Ostwestfalen-Lippe: Eine Initiative zur Verbesserung der Beratung und der langfristigen Betreuung von ICD-Patienten (End-of-life Survey in Patients with an ICD/CRT-D Device)“ und wird als Online-Befragung in anonymisierter Form durchgeführt.

„Das Projekt soll der Beginn einer landesweiten Initiative sein, mit der wir die Beratung und Betreuung von Defibrillator-Patient:innen am Lebesende langfristig verbessern wollen.“ erklärt AFNET Vorstandsmitglied Prof. Andreas Goette, Paderborn.  

Durchgeführt wird die Interview-Studie vom Kompetenznetz Vorhofflimmern e.V. (AFNET). Die Online Befragung wurde im November gestartet. Nach Abschluss der Erhebung erfolgt eine systematische Auswertung der Ergebnisse.

Partner ist die Patient:innenorganisation Defibrillator Deutschland e.V., die ihre mehr als 4000 Mitglieder über die Befragung informiert. Förderung wird durch die Deutsche Herzstiftung und die Josef-Freitag-Stiftung bereitgestellt.